Keitai Pictures – Bilder von dudi’s Natel

Der Japanischunterricht  wird nicht einfacher…die Höflichkeitsform kennt keine Grenzen…so geht es auf der Tafel nur darum wie du jemanden nach seinem Namen frägst!?

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Kimono Workshop 2: Kimono mit Nagoya Obi…unglaublich kompliziert!

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Tokyo hat auch ganz schöne Seiten…

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Der Winter hat uns noch nicht erreicht, aber die Erste schwache Minute für eine heisse Schoggi Melange. Die Realität holte mich zwar bald ein. So echt wie es auch aussah…nach Schockolade hat es leider gar nicht geschmeckt.

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Alle die Erna Kiefer alias Topi kennen wissen, dass sie sich um Jahrzente jünger gibt als sie ist! Aber das sie Besitzerin eines Clubs in Shibuya, der jüngsten und trendigsten Stadt Tokyos, ist hätte ich nicht erwartet!

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Von solchen jungen Menschen wimmelt es in Shibuya. Sie verstehen natürlich kein Wort Englisch…

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Seit dieser Woche stelle ich mich einer weiteren japanischen Kunst die viel Geduld in Anspruch nimmt. Ich lerne wie man die japanischen Kimonos anzieht…eine Welt für sich. Hier mein erster Versuch mit der Sommer Yukata…das posieren üben wir hoffentlich noch :-)

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Newsletter November:

Stosszeiten (oder „Verarbeitung eines Traumas“)

Vergesst bitte alles was ich euch von überfüllten Zügen in Japan erzählt habe. Ich muss ehrlich eingestehen – es entsprach nicht der Realität und war schlicht und einfach eine masslose Untertreibung.

Seit wir in Sangenjaya wohnen und täglich mit der Den-en-toshi Linie nach Shibuya fahren, erfahren wir jeden Tag, was es heisst, während den Stosszeiten unterwegs zu sein.
Sangenjaya ist die zweitletzte Station vor Shibuya. Shibuya ist eines der grösseren Stadtzentren (über 1 Mio. Einwohner) und praktisch der ganze Zug steigt jeweils dort aus. Dies hat zur Folge, dass der Zug in Sangenjaya immer „voll“ ist.

Bemerkung: „Voll“ im Sinne komplett gefüllt, gestopft, gedrängt, überbelegt, überfüllt, gesättigt, gepfropft.
Problem Nummer 1: Auf dem Perron befindet sich jeden Morgen eine beträchtliche Menge Menschen, die einsteigen möchte.
Problem Nummer 2: In Sangenjaya will um diese Zeit niemand aussteigen.
Problem Nummer 3: Japaner stört es nicht, wie in eine Sardinenbüchse gequetscht Metro zu fahren.

Aufgabe 1:
Wie ist es also realisierbar, alle oder möglichst viele Menschen in die U-Bahn Reinzubringen?

Lösung zu 1:
Nun, die Japaner sind nicht dumm und Bahnangestellte gibt es wie Sand am Meer – also haben sie die Stosszeiten erfunden. Die Stosszeiten sind wie folgt definiert:

Definition:
Während den Stosszeiten ist vor jeder Wagentür (insgesamt 30 Türen pro Zug) ein Angestellter platziert. Diese 30 Männer sind exklusiv für die Stosszeiten anwesend. Ihr Aufgabengebiet umfasst etwa folgenden Vorgang: Auf ein Pfeifkommando wird der automatische Schliessmechanismus der Türen ausgelöst; Während diesen drastischen Sekunden sollten jegliche Körperteile der Passagiere in den Wägen verstaut werden. Das Pfeifkommando wird übrigens von einem zusätzlichen, auf Überwachungsfunktionen spezialisierten Angestellten ausgelöst.

Szenario 1a:
Bitte stellt euch die Situation auf dem Perron während den Stosszeiten wie folgt vor: Zwischen den Passagieren und den Türschliessern findet so etwas wie ein kleiner Wettkampf statt und der Schiedsrichter ist der mit der Pfeife. Ist ja klar! Sobald der Zug angehalten hat und die Türen sich öffnen, drängen sich die Passagiere in den „vollen“ Zug und stossen auf harten Widerstand. So schnell geben sie aber nicht auf – wir sind ja in einer Wettkampfsituation – es wird also um jeden Nanometer gekämpft, bis der durch Mark und Bein gehende grelle Pfeifton erschallt. Wenn dieser erklingt, schnappen alle noch ein letztes Mal nach Luft und warten auf die rettende „Stosszeit“ vom Türschliesser. Ohne seine erfahrene Stosskraft würde nämlich die automatische Türe sich niemals schliessen… und schliesslich wollen ja alle pünktlich nach Shibuya gelangen.

(Habt ihr übrigens gewusst: In Japan gibt es auch Stau auf der Zugstrecke. Je näher die Züge an Shibuya herankommen, desto mehr Zeit benötigen sie, um von den Bahnhöfen wegzukommen – daher stauen sie sich dann vor Shibuya. Für Sangenjaya heisst das, dass unmittelbar nach Abfahrt eines Zuges gerade der nächste kommt. Aber man will natürlich trotzdem in den „Vorderen“…)

One Response to “1 dudi’s weekly news”

  1. Jönu said

    Hallo,
    Ich schicke Euch liebe Grüsse und wünsche Euch eine super schöne Weihnachtszeit. Ich hätte auch gerne Affen bei uns… hmm – viellecht gibt es ein paar an der Uni – aber die zählen wohl nicht.
    Jönu

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